Westliche Keiljungfer Gomphus pulchellus Sélys, 1840

Steckbrief

Datensätze 462
Gefährdung RLH +, RLD V
Lebensraum Die Art entwickelt sich als einzige mitteleuropäische Vertreterin der Gomphidae vorzugsweise an stehenden bis langsam fließenden Gewässern des Tieflandes; vorzugsweise werden klare, vegetationsarme Baggerseen, aber auch Stauseen und Altwässer mit Kiesufern sowie nach eigenen Daten auch ähnlich strukturierte Fischteiche besiedelt.
Rasterfrequenz 23 Häufigkeit / Bestand mh (mäßig häufig)
Verbreitung

Relativ weite Verbreitung in Hessen – hierbei durchaus auch in höheren und kühleren Lagen (z.B. Taunus, Spessart, Knüll). Schwerpunkte in den Tieflagen zwischen Dieburg und Hanau, im Lahntal sowie im Schwalm-Eder-Kreis.

Aufgrund der frühen Emergenz – oft schon im April – vermutlich noch nicht repräsentativ erfasst.

Phänologie

Bereits frühzeitiger Schlupfbeginn Ende April); Hauptflugzeit im Juni/Juli.

EB: 22.04.07, LB: 18.08.95

(Stand: 31.12.2009)

Aktuelle Verbreitungskarten 2007-2012

Libellen in Hessen
Online: http://www.libellen-hessen.de/libellen-in-hessen/artensteckbriefe/gomphidae/gomphus-pulchellus/index.php [Datum: 15.12.2017]
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